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Jugendfeuerwehr „24h - Dienst“
Am 05.09.2008 erfolgte bei der Ortswehr Rodewitz der erste 24h – Dienst der Jugendfeuerwehr. Hierzu begann gegen 16:30 Uhr der Aufbau der mitgebrachten Zelte.
Das Wetter meinte es diesmal sehr gut mit uns, deshalb erfolgte das Abendessen draussen, es gab lecker Würste vom Grill. Um 19:00 Uhr begann der Dienst – Fahrzeugkunde, hierbei wurde den Jugendlichen die Beladung der Feuerwehrfahrzeuge gezeigt und erklärt.
Gegen 21:30 Uhr ertönte plötzlich die Handsirene und es hieß Sturmschäden in Sonneberg zu beseitigen. Kaum zurück vom Einsatz erfolgte sogleich der nächste. Jetzt galt es eine Ölspur auf der Siedlungsstraße zu beseitigen, was auch sofort durch die Jugendlichen unter Anleitung erledigt wurde. Nun endlich konnte man zur verdienten Nachtruhe übergehen, aber eben nicht lang, denn schon 06:45 Uhr ertönte wieder die Handsirene. Diesmal musste eine Katze vom Baum am Klärwerk gerettet werden, auch dies war kein Problem für unseren Nachwuchs, obwohl man noch etwas müde war.
Zurück an der Feuerwache angekommen, erfolgte ein deftiges Frühstück, welches unsere Feuerwehrfrauen, Frau Kretschmar und Frau Schlenker, vorbereitet hatten. Frisch gestärkt konnte es nun weitergehen, Fahrzeugpflege war angesagt. Bis plötzlich schon wieder die Handsirene erklang, diesmal galt es eine Puppe aus der Spree zu retten. Anschließend wurde das Schlauchboot gleich zu einer gemütlichen Paddeltour genutzt. Als alles wieder aufgeräumt war erklang um 10:30 Uhr wieder mal die Handsirene. Diesmal ging es zum Containerbrand an der Siedlungsstraße. Endlich konnte man mal mit Wasser spritzen, was nicht nur Spaß macht, sondern auch kräftig anstrengt. Deshalb gab es anschließend Nudeln mit Wurstgulasch, welcher von der Landschlachtstelle Sohland gesponsert wurde.
Essen war reichlich vorhanden, selbst für unseren Bürgermeister, der uns einen Besuch abstattete, war ein Schälchen übrig. So kam man ins Gespräch und Herr Gabriel musste interessante Fragen der Jugendlichen beantworten.
Um 14:30 Uhr erklang die Rodewitzer Sirene und es hieß gemeinsam mit den Kameraden einen Brand in der Bederwitzer Sandgrube zu bekämpfen. Da waren die Mädchen und Jungen zuerst etwas geschockt aber dann klappte alles wie am Schnürchen. Und als genügend Wasser den Berg hinaufgepumpt war, hatten sich die Eigentümer der Sandgrube Firma „Kleiner & Co“ es sich nicht nehmen lassen für das fleißige junge und alte Feuerwehrteam zu Grillen und kühle Getränke zu reichen, was bei dieser Schwüle eine herrliche Erfrischung ergab.
So fand der 24h – Dienst der Jugendfeuerwehr nach dem Aufräumen und Zelt abbauen sein Ende.
Bedanken möchten wir uns auf diesem Wege bei der Firma „Kleiner & Partner“ bei der Landschlachtstelle Sohland, bei unseren beiden Feuerwehrfrauen und bei der Gemeinde Kirschau. Vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder einen oder zwei 24h –Dienste?
Kai Schütze und David Brall
Jugendfeuerwehr Rodewitz/Spree
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